Auch mal selbstkritisch sein.

Posted: März 29th, 2013 | Author: | Filed under: Alltag | No Comments »

Natürlich ist es schade, dass zdf.kultur keine Zukunft im neuen zdf haben wird, einerseits. Andererseits ist Kulturfernsehen nicht VIVA TV auf albernen Sofas in großen Fabrikhallen. Was 1993 noch Hauptprogramm und Hochkultur gewesen ist, wanderte 2011 in die Sparte und konnte bestensfalls noch als Nachwuchsförderung angesehen werden. Die Ideen abgegriffen, die Haltung selbstverliebt, das Auftreten fast arrogant. Wenn zwei Modertoren mit einem Abstand von fast zwanzig Jahren das gleiche Thema ansteuern, versuchen Blixa Bargelds Verhältnis zum Punk auszuloten und dabei zu derart unterschiedlichen Ergebnissen kommen, dann wird die Krise des so gennanten Kulturfernsehens sichtbar.

Blixa Bargeld im Interview mit zdf.kultur, 2011:

Roger Willemsen interviewt Blixa Bargeld, 1993:

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Preis & Wirklichkeit – eine Kalkulationsdehnübung

Posted: März 22nd, 2013 | Author: | Filed under: Digital Publishing | 2 Comments »

Bild von onola

Pricing bei E-Books ist ein spannendes Thema, das Steffen Meier in meier-meint unlängst noch einmal aufgegriffen hat. Ich habe immer mit einer ganz andern Fragestellung zu kämpfen, nämlich Punkt (1) des meierschen Thesenkatalogs:

1. E-Book-Käufer sind der festen Meinung, digitale Bücher würden wenig bis nichts in der Produktion kosten

Stimmt das eigentlich – und was daran könnte irrlichtend sein?

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Schlaraffenland

Posted: Oktober 18th, 2012 | Author: | Filed under: Alltag | No Comments »

Gestern großer Bahnhof! Stevan Paul zu Besuch in den Kasematten. Lesung inkl. 3 Gänge plus Nachtisch in der Kasematte, was im Kern ein Restaurant tief in den Einheweiden des örtlichen Novotels (sic!) ist. Und wie war es? wunderbar!

 

Wir hatten freie Platzwahl – richtig voll war es leider (!?) nicht. Einerseits toll, weil ganz leer war es ja auch nicht und der Abend geriet so zu einer Art kulinarischem Clubkonzert. Andererseits hatte sich der Veranstalter sich wahrscheinlich mehr Gäste erhofft – und gegönnt hätte ich es ihm. Schräg genug, dass eine Hotelkette zur Lesung lädt, aber was da aus der Küche kam, war aller Achtung wert. Service perfekt. Stimmung: sehr entspannt! Wir hatten uns an den einzigen komplett leeren Tisch gesetzt in direkter Umgebung des Lesetischchens. Freie Bahn!

Zum Start servierte die Küche Jacobsmuscheln, der Autor eine Geschichte aus “Monsieur, der Hummer und ich” an die ich mich sogar noch erinnern konnte. Danach dann Switch zum “Schlaraffenland” – viele neue Geschichten, die irgendwie auch immer poetischer werden. Vielleicht lag es aber auch am Wein.
Dazu eine wilde und geschnmackvolle Reise über Calamares, Linsenpüree, Ochsenbäckchen Safranrisotto bis zum furiosen Finale: Milchreis auf Zwetschgen.

Furios. Würde ich jederzeit empfehlen und beim nächsten Buch wieder machen…

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troy

Posted: September 5th, 2012 | Author: | Filed under: Musik | No Comments »

This is what words like “respect” are made for. she is a genius! hate, anger, frustration, always choose the long & hard way…

cooooool

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Change Management

Posted: August 30th, 2012 | Author: | Filed under: Alltag | No Comments »

Heute ist ein wunderbarer Tag,
denn heute habe ich beschlossen meinen Blog wiederzubeleben. Und zwar ganz anders, als ich das bislang getan habe. Natürlich wird es hier auch in Zukunft um digitale Themen gehen, ums Programmieren und um Problemlösungen für den digitalen Alltag.

Anders aber als bislang, werde ich  mal nicht hier mal dort ein Thema einfangen und beschreiben, sondern zukünftig den Trubel aus anderer Perspektive zu betrachten suchen, nämlich aus meiner, der Perspektive eines Referenten. Also quasi immer aus der zweiten Reihe und immer auch irgendwie von außen.

Warum? Na, wir bemühen uns redlich mit dem AKEP ständig Angebote zu machen und Plattform zu bieten, um den digitalen Wandel, der uns täglich beschäftigt ,gemeinsam zu bewältigen. Bei ziemlich vielen dieser Plattformen sitze ich mit am Tisch, denke mir so meinen Teil oder einfach nach und dann verpuffen diese ganzen schöne Gedanken möglicherweise. Manchmal einfach nur, weil sie für mich nicht relevant waren. Aber was heißt schon Relevanz. Was mich nicht interessiert, kann Euch ja vielleicht vom Hocker hauen, weil es den Kreis schließt, oder in einem locker dahingeschriebenen Halbsatz DIE Lösung steckt. Wer weiß das schon.

Aber eigentlich habe ich mir gedacht: Wenn ich schon sonst immer nur die Klappe halten soll, dann kann ich wenigstens aufschreiben, was von Belang sein könnte.

auf dann.

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Kindle Publishing for Blogs (Beta)

Posted: August 1st, 2012 | Author: | Filed under: akep, Digital Publishing | 1 Comment »

Weitestgehend unbemerkt von der (Branchen-) Öffentlichkeit entstehen ja die besten Projekte, also dort wo mit den Möglichkeiten des digital publishing experimentiert werden darf. Und trotz der immensen Unternehmensgröße schafft es amazon es in diesem Tüftlerreigen immer wieder in die ersten Reihen. Letzte Woche bin ich über das Projekt „Kindle Publishing for Blogs“ gestolpert.

Das Konzept ist schnell erklärt. Blogger können über das Programm Blogbeiträge in die Katalogdatenbank von amazon einspeisen und auf dem Kindle verfügbar machen. Der Endkunde zahlt – und zwar 99 Cent pro Artikel. Die werden dann von amazon anteilig an den Blogger vergütet.

Trifft ziemlich genau den immer vom mir gewünschten Button „EPUB ME“, der – verbunden mit einer den Autor honorierenden Zahlung den Artikel auf mein Lesegerät schickt – und zwar direkt in meine Library.

Kindle Publishing for Blogs startete bereits in 2009.. Bislang ist der Dienst erst in den USA und UK verfügbar. Über mögliche Starts in anderen Ländern sagt amazon verständlicherweise nichts. Von außen betrachtet fürchte ich allerdings, dass der Dienst sich langfristig nicht durchsetzen kann. In entsprechenden Foren urteilt amazon selbst, dass mit Einführung des Fire der Dienst nicht mehr nötig – will sagen nur noch als Brückentechnologie für E-Ink-Geräte nötig ist.

Schade fände ich das, denn wenn man die Idee mal weiterdenkt entsteht – gerade für die Backlist, die es ja auch bei Bloggern gibt – ein interessantes Verwertungsmodell. Ich hätte nichts dagegen für einen ausgesprochen interessanten Artikel einen fairen Preis (99 Cent sind ja nicht unfair) zu zahlen, dafür, dass der Artikel mir ab sofort immer (auch nach Abschaltung des Blogs in 5 Jahren) und in gewohntem Leseformat zur Verfügung steht.

Sei es drum. Noch ist ja nichts entschieden, aber ich denke gerade drüber nach, wie ich das realisieren könnte…

cheers

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Boy – Skin

Posted: Juli 23rd, 2012 | Author: | Filed under: Alltag | No Comments »

‘Cause I like the lyrics & the houseconcerts much more than boring tape.tv…

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